KI, AfD, Wirtschaftskrise: Worauf die Public Affairs antworten müssen. Mit Wigan Salazar
Shownotes
Gast: Wigan Salazar, CEO der Kommunikationsagentur MSL in Deutschland Host: Konrad Göke, Chefredakteur von p&k Co-Host: Volker Thoms, Chefredakteur des Magazins KOM
25 Jahre im Maschinenraum der Kommunikation:
- [ca. 00:01:24] Das klassische Hinterzimmer habe sich auf WhatsApp und Signal verlagert, berichtet Salazar: CDU und SPD seien stark auf WhatsApp, die Grünen eher auf Threema, Signal oder SMS.
- [ca. 00:01:52] Es gehe dabei weniger um Verschwiegenheit als um Geschwindigkeit, betont er, denn substanzielle Gespräche seien ohnehin lobbyregisterpflichtig.
- [ca. 00:02:46] Schon Anfang der 2000er habe man eine mediale Beschleunigung gespürt (Montags-Spiegel, Bild am Sonntag); mit Twitter und Social Media habe sich das noch einmal deutlich verschärft.
Wirtschaftskrise und Lobbying:
- [ca. 00:04:30] Ob eine unionsgeführte Regierung der Wirtschaft mehr Gehör verschaffe, verneint Salazar: Auch das Ampel-Kanzleramt sei pragmatisch gewesen, es gebe jetzt aber einen größeren wirtschaftsfreundlichen Resonanzkörper.
- [ca. 00:05:26] Als Hauptanliegen der Kunden nennt er die geplanten Verbrauchssteuern auf Zucker, Spirituosen und Tabak sowie den Wunsch nach Verwaltungsvereinfachung.
- [ca. 00:06:14] Die jahrelange „Linearität" immer neuer Regulierung, Europa als „regulatorische Supermacht", sei aufgebrochen; Stichwort „Stop the Clock", das mache Lobbying gerade wieder interessant.
- [ca. 00:07:30] Selbstkritisch räumt er ein, Verbände und Unternehmen hätten früh gewarnt, aber „nicht robust genug" gehalten.
Nachhaltigkeit und Haltung:
- [ca. 00:10:09] Der menschengemachte Klimawandel lasse sich nicht leugnen, sagt Salazar; die eigentliche Frage seien die Instrumente und ob deutsche Sonderwege sinnvoll seien.
- [ca. 00:10:49] Ein Grundproblem der Haltungskommunikation sei, dass sie oft nicht aus innerer Überzeugung, sondern aus mitgegangenen Moden entstanden sei.
- [ca. 00:11:13] Ob im Unternehmen „gegendert" werde, müsse keine Konzernzentrale vorschreiben; über solche „Scharmützel" sei zu viel Zeit verloren gegangen.
Die Grenze zur AfD:
- [ca. 00:12:10] Aus der MSL-Policy zitiert das Gespräch wörtlich, es sei untersagt, „proaktive Ansprachen" an Abgeordnete oder Funktionsträger der AfD zu richten; das gelte weiterhin, bekräftigt Salazar.
- [ca. 00:12:50] Er unterscheidet klar: Sich mit der AfD aufs Podium zu setzen und hart zu streiten sei richtig, aber ein Unternehmen dürfe nicht von sich aus mit einem Lobbythema auf die Partei zugehen.
- [ca. 00:13:26] Wer der AfD vorab Legitimität verschaffe, beschleunige ihren Aufstieg und „macht sich mitschuldig", so sein Urteil.
- [ca. 00:14:20] Auf den Verteilern für Veranstaltungen stehe die AfD nicht; die Lobbyarbeit konzentriere sich auf die beiden Koalitionsparteien und die Grünen als mögliche künftige Regierungspartei.
Wachsende AfD-Sympathie im Mittelstand:
- [ca. 00:15:18] Die Stimmung wandele sich vor allem im Mittelstand und im Handwerk, beobachtet Salazar, weniger bei den großen Konzernen.
- [ca. 00:16:13] Als Gründe nennt er die fehlende parlamentarische Opposition nach dem Aus der FDP und den Reformstau.
- [ca. 00:16:53] Viele unterlägen dem „Fehlschluss", die AfD ähnele FDP oder Union, eine naive Vorstellung, weil die Partei wirtschaftspolitisch uneins sei und andere problematische Seiten habe.
Szenario: Die AfD führt ein Bundesland:
- [ca. 00:19:53] Als Worst Case zeichnet Salazar nicht nur einen Rechtsruck in Sachsen-Anhalt, sondern auch eine Gegenreaktion mit einem linksgeführten Senat in Berlin, die er ebenfalls für schädlich hält.
- [ca. 00:20:17] Die Ministerpräsidentenkonferenz wäre zunächst nicht mehr arbeitsfähig, weil Sachsen-Anhalt den Vorsitz übernähme.
- [ca. 00:20:29] Der Bund werde weiter Bundesratsmehrheiten finden; „ignorieren" und der Umgang mit der Institution Bundesland würden zur Kernkompetenz.
KI verändert das Agenturgeschäft:
- [ca. 00:21:29] Der Stellenabbau im Peer-Ranking gehe auf einen doppelten Effekt zurück, erläutert Salazar, den KI-Effekt und die Wirtschaftskrise, wobei der wirtschaftliche Faktor größer sei.
- [ca. 00:23:52] „Claude ist ein guter Freund geworden", sagt er über seine tägliche KI-Nutzung, warnt aber: Ohne eigene Ideen und Formulierungen werde das Ergebnis „fad".
- [ca. 00:24:14] Das echte Problem sei die Ausbildung des Nachwuchses: Wie sollen Berufsanfänger noch das Qualitätsgefühl erlernen, das Seniors sich früher durch harte Arbeit an vielen Meldungen angeeignet haben?
- [ca. 00:25:49] Zu Matthias Wesselmanns These vom veränderten Honorarmodell sagt Salazar, eine Flat Fee sei nicht immer sinnvoll; für ein verkehrspolitisches Mandat habe er jüngst fünf Stunden zum Lesen des Gesetzestextes eingeplant, Arbeit, die KI nicht abnehme.
KI in Politik und Journalismus:
- [ca. 00:27:50] Die Aufregung über KI in Reden von Politikern nennt Salazar „in gewisser Weise lächerlich und auch altmodisch", entscheidend sei die Qualitätssicherung: „Dann heißt der Redenschreiber halt Claude."
- [ca. 00:31:19] Dass Bindestriche und fehlerfreie Rechtschreibung heute als KI-Signale gälten, finde er als Perfektionist „sehr schade"; bewusst Fehler einzubauen, um menschlich zu wirken, lehne er ab.
- [ca. 00:32:34] Im Wahlkampf werde die Jagd nach KI-Spuren ganz sicher zum Bloßstellen genutzt, prognostiziert er; dagegen helfe nur, dass ein Mensch die Verantwortung sichtbar übernimmt.
Sprache, Teams und der Karrieretipp:
- [ca. 00:34:56] MSL arbeite bewusst sehr deutschsprachig, erklärt Salazar, weil Medien, Influencer und Politik klare Formulierungen verlangten; international sei man deutsch-englisch aufgestellt.
- [ca. 00:36:07] Salazar warnt Unternehmen davor, nur noch Englisch zu sprechen: Das sei „zu faul", denn Sprache bleibe „der wichtigste Schlüssel zur Integration".
- [ca. 00:36:38] KI-Kompetenz frage er im Vorstellungsgespräch noch nicht ab, gibt er zu, obwohl er jedes letzte Gespräch selbst führe, ein offener Punkt fürs Follow-up.
- [ca. 00:37:22] Sein Karrieretipp: Neugier, viel lesen und konsumieren, rausgehen und Menschen kennenlernen, denn in der KI-Welt zähle die Fähigkeit, Urteile zu fällen und Verbindungen herzustellen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Seit twenty-fünf Jahren ist Wiegern Salazar bei MSL und Publices.
00:00:05: Seit Jahrzehnten führt ihr die Agentur MSL in Deutschland als CEO.
00:00:10: In dieser Zeit hat sich die Kommunikationsbranche grundlegend verändert, sind die fetten Jahre in Deutschland vorbei?
00:00:16: Und welchen Einfluss hat die Krise auf das Agenturgeschäft?
00:00:19: sind Verbände und Unternehmen zufrieden mit dem Reformpaket der Bundesregierung.
00:00:23: Und welche KI-Skills brauchen Bewerber der Zukunft?
00:00:27: Wie funktionieren Publikerfers eigentlich, wie sollten Unternehmen mit der AfD umgehen?
00:00:32: Diese und andere Fragen wollen wir mit Wigan Salazar besprechen.
00:00:36: Wigan verfügt von Berufswegen über ein großes Netzwerk und deswegen kennen auch wir uns und duzen uns.
00:00:41: Hallo Wigan!
00:00:43: Mein Name ist Konrad Göke, ich bin Chefredakteur von Politik und Kommunikation.
00:00:47: Heute habe ich Verstärkung.
00:00:48: Neben mir sitzen nämlich Volker Thoms, Chefredaktor des Magazins KOM.
00:00:52: Hallo Volker!
00:00:53: Hallo Herr Bein.
00:00:58: Politik und kommunikation live.
00:01:05: Wie viele Hinterzimmergespräche hast du heute schon geführt?
00:01:09: Ich habe ein Teamscall und ein längeres Telefonat geführt also im Hinterzimmert war ich noch nicht bis auf jetzt das Podcaststudio.
00:01:17: Ist das anders als früher, dass das Hinterzimmer öfter virtuell ist?
00:01:22: Das Hinterzimmert hat sich einigermaßen auf WhatsApp verlagert oder Signal je nach Partei.
00:01:26: Wer ist da wer?
00:01:27: Wer ist wo?
00:01:28: Ich würde sagen CDU und SPD sind sehr stark auf WhatsApp obwohl ich auch CDU-Signalgruppen habe.
00:01:35: Und die Grünen würden eher sagen gehen wir auf Tremersignal oder nur SMS Aber dann geht es wieder Einzelne, die es ganz anders sehen aber ich würd's mal so unterteilen.
00:01:44: Also sehr, sehr verantwortungsvoll wenn man der Berichterstattung glauben kann.
00:01:48: Obwohl bei Signal werden ja mittlerweile auch US Krieger vorgelegt.
00:01:52: also insofern muss du da eigentlich coachen.
00:01:54: Also teilweise sagen lass uns mal auf diesen oder jenen Weg gehen weil wir da besser weben können.
00:02:00: Das muss man gar nicht.
00:02:02: das geht auch eigentlich eher um die Geschwindigkeit als um ... sonst wie, also man kann natürlich telefonieren.
00:02:08: Ich meine wir leben ja sowieso in der Zeit wo die substantiellen Gespräche auch alle Lobbyregister pflichtig sind und da halten wir uns natürlich auch dran.
00:02:16: Insofern Hinterzimmer ist immer relativ.
00:02:19: Da geht es eher sagen wir um die geschwindigkeit dass man jetzt nicht zwingend das Vorzimmer vorher anrufen muss und etwas vereinbaren muss.
00:02:27: Gehen wir mal zurück an die Anfänge Anfang der zweitausender als du hier angefangen hast du ein Public Affairs Geschäft, was hat sich da seither getan?
00:02:35: Also wie hat sich der Job
00:02:36: verändert?".
00:02:37: Der Job hat sich sehr verändert also durch die Beschleunigung der Kommunikation.
00:02:42: Damals schon hatte man das Gefühl dass ich die Kommunikationsbeschleunigt hatte.
00:02:47: Es hieß auf einmal es gibt keine Wochenenden mehr weil man muss für den Spiegel des Montags damals erschienen oder für die FHZ Sonntagszeitung oder für Bilder am Sonntag muss man ständig erreichbar sein.
00:02:58: Da gab's schon das Gefühl einer medialen Überforderungen, aber mit Twitter später.
00:03:04: Und jetzt mit den anderen Social Media ist das natürlich, hat sich das nochmal deutlich beschleuniger insofern was das hat sich verändert.
00:03:12: Natürlich haben sich Generationen abgelöst also eine sehr bonn geprägte Generation.
00:03:18: Ich bin selbst auch ein Bonn aufgewachsen, aber mein politisches Beratungsleben in Berlin verbracht ist natürlich schon lange in Rente und es gab eine gewisse Aufbruchstimmung in der Zeit weil Mit dem Umzug der Bundesregierung haben sich einige Leute auch gedacht, ich lass das jetzt so und da sind dann neue Beratungen entstanden.
00:03:37: Auch neue Konstellationen Und an dieser Zeit natürlich die Politik und Kommunikation.
00:03:42: Du hast gerade den Begriff Aufbruchsstimmung verwendet.
00:03:46: Dieses Gefühl hat man in Deutschland momentan nicht dass wir uns in so einer Phase befinden.
00:03:49: Wir haben eine wissenschaftliche Krise Es fehlt Wachstum Insbesondere die Industrie schwächelt.
00:03:54: Viele sind in einer Transformation.
00:03:57: Aber ist es für Unternehmen generell einfacher, in einer CDU geführten Regierung sich Gehör zu verschaffen als in einer, sagen wir mal die Ampel als Beispiel?
00:04:05: Nein.
00:04:05: Es ist beides gleich einfach und gleich schwierig.
00:04:07: Denn die Ampel hat ja schon eine sehr pragmatische Seite gehabt, die ihr auch oftmals abgesprochen wird.
00:04:16: Gerade das Kanzleramt war immer sehr... darauf bedacht auch die Interessen der deutschen Wirtschaft im Blick zu behalten.
00:04:24: Es hat eine Ideologisierung natürlich an gewissen Stellen gegeben, also ein gewisser inszenierter Kampf vor allem zwischen Grünen und FDP gegeben und ich glaube da war Interessenvertretung möglich und selbstverständlich ist das jetzt in manchen Fällen nicht leichter, aber sagen wir es gibt einen größeren Resonanzkörper in dem ein wirtschaftsfreundlicheres Umfeld ist.
00:04:51: Also die FDP ist sehr klein im Vergleich zur Union, die noch eine gewisse Größe hat und deswegen gibt's auch mehr Abgeordnete mit denen man sprechen kann.
00:04:59: Aber ich würde nicht sagen dass die Ampel jetzt schwer anzusprechen war für die Lobby.
00:05:04: Ihr seid ja eine Beratung für Public Affairs ihr macht doch viele Corporate Projekte und Krisenkommunikationen.
00:05:09: Was sind denn momentan die Hauptanliegen der Wirtschaft?
00:05:13: Also eure Kunden zu euch kommen.
00:05:14: Was wollen die momentan erreichen gerade auch mit Blick auf Publikum?
00:05:18: Das ist sehr divers, weil natürlich so divers wie die Kunden sind.
00:05:23: So diverse sind auch die Ansprüche.
00:05:25: da geht es teilweise um die Verbrauchsteuer und ich glaube das ist ein sehr großes Thema gerade, die unterschiedlichen Verbrauchteuern, die erhöht oder neu erhoben werden sollen also Zuckerabgabe oder Spirituosensteuer oder Tabak-Steuer.
00:05:38: Da ist natürlich viel Bewegung und viel, sagen wir mal auch quasi Interessenvertretungen aber vielen geht es auch um, sagen Verwaltung.
00:05:49: Also wenn man jetzt vielleicht ein Grundkonsens oder eine Tendenz sehen möchte, ist das man vieles was teils von Europa und Deutschland auch an Überregulierung entstanden ist gerne zurückgedreht werden sehen möchte bzw.. In manchen Fällen Ausnahmegenehmigung, in den meisten Fällen spricht man über Stop the Clock.
00:06:10: Was tatsächlich die letzten zehn, fünfzehn Jahre war ist, dass es eine Art Linearität gab.
00:06:15: Die Linearitätsbestand da drin, das man sagte, es gibt immer mehr Regulierung.
00:06:20: Es gab dieses schlimme Wort von Europas regulatorischer Supermacht und dass es quasi so linear ist muss immer mehr geben.
00:06:28: Und ich glaube, das ist jetzt aufgebrochen gerade mit den Koalitionsbeschlüssen von Neulich.
00:06:35: Lobbying ist interessanter jetzt.
00:06:37: Hätte man da nicht vorher, sagen wir mal gegensteuern müssen als Unternehmen oder als Public Affairs hätte es dann eigentlich so weit kommen müssen weil der Zustand jetzt ist ja doch schon sag mal dass er wirklich eine strukturelle Schwäche haben und ein Problem haben was signifikant ist?
00:06:52: Ja das ist teils-teils so.
00:06:53: Teils ist es so dass die Verbände und die Unternehmen relativ früh schon gewarnt haben aber da schon noch mehr Polster hatten zu früh schon gesagt haben, okay dann akzeptiert.
00:07:03: Das ist zwar hart aber wir akzeptieren das jetzt und da war die Stimmung nicht dafür da.
00:07:08: ganz einfach sagen wir in den zweiten Hälfte der Merkel-Kanzlerschaft oder auch im größeren Teil der Ampelkoalition klar nach hinein kann man immer beklagen dass die Wirtschaft auch hätte lauter sein können.
00:07:22: aber ich mag mir auch nicht ausmalen wie die Gegenreaktion gewesen wäre wenn die Wirtschaft noch lauter gewesen wären sofern da wird schon vorgewarnt wird schon zugeben oder sagen, dass vielleicht nicht robust genug hingehalten wurde.
00:07:35: Wenn du dir mal Interessen oder vertreten Interessen jetzt nicht nur von deinen Kunden stammt sondern auch allgemein über die Public Affairs Landschaft anschaust können wir ja wenn wir ein paar Schritte vielleicht mal zehn Jahre in die Vergangenheit gehen sagen das einige Unternehmen auch gegen ihre Interessen heute lobbyiert haben.
00:07:53: Vielleicht zu erfolgreich und teilweise für Distributionswege oder für Energiequellen lobbyiert, die uns heute ganz schön auf die Füße gefallen sind politisch.
00:08:01: Wie sieht es eigentlich in der Beratung aus?
00:08:04: Wenn Unternehmenkunde zu dir kommen und du das Gefühl hast okay müssen wir vielleicht nochmal darüber denken ob das wirklich das Richtige für euch ist.
00:08:13: oder ist das dann einfach diese sich festlegen sagen dass ist das Mandat und bitte überbringen das mal der Politik
00:08:19: Vielleicht ein paar Stichworte, Nachhaltigkeit, Diversity, Haltungsthragen generell.
00:08:24: Als Beratung muss man immer natürlich hinterfragen ist so ein schwieriges Wort Challengen wenn man es auf Neudeutsch sagen möchte sagen was ist denn wirklich die Strategie?
00:08:33: und das haben wir auch schon immer gemacht.
00:08:34: also es ist ja nicht so dass gesagt wurde Gesetz X muss weg, sprich mit dem mach mal.
00:08:41: Er wird erstens nicht klappen.
00:08:42: also wir müssen erstmal gucken okay was ist überhaupt möglich?
00:08:45: Was sind verschiedene Zielvorstellungen die man hat und wie geht man damit um?
00:08:51: ich glaube schon dass Unternehmen auch Sachen mitgetragen haben weil sie gewisse Trends mitgegangen sind wobei im harten regulatorischen hat man schon sagen wir es wenn das jetzt um CO² Reduktion geht oder um Fragen von Chemikalien usw.
00:09:05: da schon immer auch gesagt, wo das Standort Interesse ist und wo das Unternehmen auch gewisse Grenzen sieht.
00:09:14: Das hat man glaube ich schon immer gemacht.
00:09:15: aber was glaube ich jetzt klarer ist dass die Unternehmen durch den wirtschaftlichen Druck die, dass es im Diskurs auch möglicher ist.
00:09:26: Auch deutlicher formulieren was ihre Interessen sind wo die Grenzen sind und was auch dazu führen kann das gewisse Industrien aus Deutschland verschwinden wurde zwar schon relativ zaghaft gesagt aber ich glaube auch deshalb zaghaft weil man den Eindruck der Meinung war dass man nicht dass das nicht in die politische Stimmung passt.
00:09:49: Es gibt auch Themen, die Konjunktur hatten wie Nachhaltigkeit, Diversity oder allgemein Haltungsfragen.
00:09:55: sind die jetzt überhaupt noch gefragt?
00:09:57: Bin ich noch eine Rolle oder geht es für viele nur ums Überleben?
00:10:01: Ich würde sagen, die Fragen sind wichtiger denn je!
00:10:03: Ich bin ja nie ein Freund gewesen also Haltungspfragen vor sich herzutragen aber gleichzeitig glaube Klimawandel... kann man jetzt nicht leugnen, das ist der menschengemachte Klimawandel passiert.
00:10:15: Klar, es gibt gewisse Leute die es leugnend werden aber sind Sachen die kommen werden.
00:10:19: Die Frage ist nur mit welchen Instrumenten man dagegen arbeitet und ob jetzt deutsche Sonderwege sinnvoll sind oder nicht?
00:10:29: Dass man das offener besprechen kann ist jetzt glaube ich klarer oder dass man auch jetzt nicht in irgendwelche Scharmützel reingeht, wo man sagt okay nenn ich jetzt Klimakrise oder Klimawandel.
00:10:39: Oder so wie viel Zeit darauf verwandt wurde anstatt darüber nachzudenken.
00:10:43: wir begegnen den WDM aber was andere Themen angeht Haltung Ich glaube ein Problem war mit der gesamten Haltungskommunikation ist dass es nicht wirklich aus der inneren tiefen Überzeugung passiert ist und mein moden mitgegangen sind die vielleicht auch richtig sind Aber nicht mit Überzeugungen gemacht hat.
00:11:00: und deswegen würde ich immer raten hätte ich aber auch damals schon gemacht dabei auch eher, wie ich gesagt habe okay warum muss jetzt eine... Konzernzentrale vorschreiben, ob gegendert wird oder nicht.
00:11:15: Das können die Menschen im Unternehmen selbst für sich entscheiden und ist es ein bisschen übergepft?
00:11:21: aber kann man eine Diskussion darüber anstellen?
00:11:23: Oder vielleicht die dritte Frage interessiert das überhaupt jemanden in Betrieb?
00:11:26: Das könnte auch eine Fragestellung sein!
00:11:28: Und da hat man wirklich viel Zeit auf Nebensächtigkeiten verwandt.
00:11:32: wo's eigentlich drum geht.
00:11:34: Es ist eher uns menschliche geht, wie behandle ich meine Menschen?
00:11:39: Vernümpfe handel ich jeden einzelnen auch in seiner Würde, wenn man es jetzt mal ein bisschen christlich-katholischer formulieren würde.
00:11:46: Das sind entscheidende Fragen und ich glaube, man hat sehr viele Schermützel zugelassen.
00:11:50: Eine relativ entscheidendem Erhaltung von Verbänden oder Unternehmen ist ja gegenüber der AfD.
00:11:55: Wir stehen politisch vor wichtigen Ostwahlen wo die AfD sich viel ausrechnen kann.
00:12:02: Ihr habt eine Policy dazu verfasst.
00:12:04: Daran heißt es wörtlich, Mitarbeitenden der MSL Group Germany GmbH ist es untersagt im Auftrag unserer Kunden proaktive Ansprachen an Abgeordnete, Abgeordneten Mitarbeiter oder Funktionsträger der Partei Alternative für Deutschland zu richten.
00:12:18: Da liegt ja die Betonung auch auf
00:12:20: proaktiv.
00:12:22: Gilt das heute noch?
00:12:23: Gilt nach wie vor.
00:12:24: Bleib' wir dabei!
00:12:26: Wird sich das
00:12:27: ändern?!
00:12:28: Das gilt nach wie vor, wird auch gelten.
00:12:30: Ich würde es folgendermaßen formulieren.
00:12:32: Poaktiv ist das eine und ich glaube man wir sind auch ein bisschen teils missverstanden worden oder bewusst miss verstanden worden in der Policy.
00:12:40: Ich bin keineswegs dagegen dass sich jemand mit der AfD aus Podium setzt und jetzt auch in harte, inhaltliche Auseinandersetzungen geht.
00:12:49: Wir sprechen nicht mit denen, gilt für mich gerade für die Politik eben nicht, dass man sagt okay das ist so schlimm wir sprechen nicht damit, aber wenn ein Unternehmen von sich aus mit einem Lobby-Thema auf die zugeht nach dem Worte sie könnten bald an der Macht sein könnte das Unternehmen denken okay, dass ist natürlich schlau.
00:13:09: Wir investieren in die Zukunft und das ist ja vielleicht die Zukunft.
00:13:14: ich würde sagen wenn man sich die Partei jetzt anguckt und auch sagen wir die auf wie extrem sie in großen Teilen auch ist dann verschafft mal das Unternehmen der Parteien eine Legitimität Und damit beschleunigt man quasi ein Entwicklung.
00:13:33: Wenn Sie mal einen Land anführen sollte, was ich nicht hoffe.
00:13:39: Dann muss man neu nachdenken aber nicht zur Partei hin sondern wie man mit dem Bundesland umgeht und wie man den Funktionsträgern usw.
00:13:47: umgeht.
00:13:48: Aber wer das jetzt quasi bevor es überhaupt passiert eine Legitimität schafft der... Ich will's mal auch so hart sagen macht sich mitschuldig.
00:13:57: Kannst du es einmal im Detail beschreiben?
00:13:58: Wie das dann abläuft bei euch in der Public Affairs?
00:14:02: Wie agiert ihr denn sagen wir mal mit den anderen Parteien und wie er geht ja mit der AfD.
00:14:07: Sind hier nicht in irgendwelchen Verteilern drin, bekommen die eigentlich irgendwelche Dokumente?
00:14:11: Wären die nicht eingeladen zu irgendwelchem Abendfanschrum?
00:14:14: momentan ist es immer hier in Berlin ist ständig irgendwas abends.
00:14:17: aber wie macht ihr das?
00:14:19: Das ist relativ einfach.
00:14:20: Für die Verteiler, für Veranstaltungen sind sie nicht drauf.
00:14:23: Wenn es nach mir ginge, wäre die Linkspartei auch nicht drauf aber das ist ein anderes Thema.
00:14:28: Handhaben wir dann relativ offen in der Agentur.
00:14:31: Das Problem bei der AfD war im Vergleich zu Linksparty.
00:14:33: Bei den Linksparten konnte man sagen, bei so einem Wirtschafts-Event kommen einfach nicht.
00:14:39: Die AfD Leute wollen unbedingt kommen!
00:14:42: Deswegen hat sich das Problem überhaupt erst manifestiert.
00:14:46: was Sag mal, legislative Lobbyarbeit angeht drückt sich das folgendermaßen aus.
00:14:51: Natürlich arbeiten wir mit den beiden Koalitionsparteien am engsten zusammen sind aber in engem Kontakt immer mit der Grünen Partei weil man auch strategisch als Unternehmen auch immer in der Lage sein muss im Gespräch zu sein mit potenziellen Regierungsparteien und deswegen fokussiert sich die Lobby Arbeit gerade auf diese drei Parteien im Moment.
00:15:11: Ich habe noch ein Zitat von dir gefunden, auch aus dieser Polizie.
00:15:16: Du sprachst also davon dass es eine Strömung in der deutschen Wirtschaft gibt die denkt das die AfD ganz okay ist.
00:15:23: Denkst du da diese Strömungen stärker wird oder dass diese Stimmen mehr werden?
00:15:26: Ist das so?
00:15:27: deine Wahrnehmung in Gesprächen mit Leuten außer Unternehmenskommunikationen?
00:15:31: Die Stimmung... Wann wird sich dort in der Tat?
00:15:34: Und das ist weniger bei den Großunternehmen, vielmehr je mittelständischer oder kleiner handwerklicher.
00:15:41: Auf die Handwerksbetriebe, wo man drauf schaut umso größer und umso mehr findet das statt.
00:15:49: Das hat ein paar Gründe.
00:15:51: also einen Grund ist es gibt keine parlamentarische Oppositionen.
00:15:57: eine natürliche Ansprechpartner auf Unternehmen wäre, weil die FDP raus ist.
00:16:00: Soll man zu den Grünen gehen?
00:16:02: Na eher nicht!
00:16:03: Und damit entfällt einer der klassischen Optionen weshalb die Versuchung groß ist dann zur AfD zu gehen.
00:16:12: das andere ist der Reformstau.
00:16:14: Der Reformstauder auch da war und wo viele sagen okay wenn die anderen es nicht schaffen schauen wir uns um.
00:16:24: Da habe ich die Hoffnung, dass jetzt mit dem was schon eingeleitet wurde vor allem im Bereich der Rente, das ja schon substanziell ist da auch irgendwann Stück für Stück.
00:16:33: Das wird nicht sofort passieren.
00:16:35: aber auch eine Einsicht ist, dass in der Mitte noch Lösungen gefunden werden können.
00:16:38: Du meinst also es gibt praktische Unternehmen oder dann entsprechend auch Kommunikationsverantwortliche Glauben.
00:16:43: okay wir müssen das ganze System zum explodieren bringen und danach wirds besser?
00:16:48: Nein, das glaube ich nicht.
00:16:49: Sondern ich glaube, dass einige von Ihnen dem Fehlschluss unterliegen, dass die AfD irgendwie eine Ähnlichkeit zur FDP oder Union hätte und dass das alles dann okay werden würde – das natürlich an den Parteien ist, die auch wirtschaftspolitisch lang nicht einig sind und unabhängig davon ganz andere problematische Aspekte mit sich bringt haben haben die dann wahrscheinlich auch nicht im Blick.
00:17:15: Das ist, glaube ich eine naive Vorstellung und das sind ja auch diese Minderheitsregierung-Vorstellungen.
00:17:21: Die naive Vorstellungen, dass das halt quasi nur ein bisschen aufgeregter und auf Abwägen befindliche Wirtschaftsliberale sind.
00:17:30: Das mag für ein paar der Wähler zutreffen aber nicht für die Partei.
00:17:34: Also die eigentlich anders ticken als sie sich nach außen geben?
00:17:37: Genau, oder ich glaube da wird auch projiziert von den Menschen die jetzt in diesen hohen Prozentzahlen drin sind.
00:17:46: Die auch Protestwähler sind auf die Partei denn ich würde da tatsächlich nicht auf jeden einzelnen Wähler sagen, dass sie extrem rechtsradikal und rechtskonservativ sind.
00:17:56: Was ist denn abgesehen von diesem Missverständnis?
00:17:59: Die Partei als etwas anderes zu sehen, als sie deiner Meinung nach ist... Gründe, die du trotzdem hörst von Kunden, die nachfragen oder Unternehmen, die Nachfragen kann man denn nicht im Kontakt herstellen.
00:18:11: Weil das für uns aus denen oder den Gründen wichtig wäre?
00:18:16: Ja wir haben das ja gerade nicht als Kundennachfrage weil sie wissen ja wo wir dort stehen.
00:18:19: insofern aber spürt es und dann spreche ich auch immer mit Leuten auch unterschiedlicher Ebene Das ist einfach eine Frustration die sich auch noch Bahn gebrochen hat jetzt stärker.
00:18:32: Da gab es so eine Projektion, wo gedacht wurde wenn jetzt die CDU wieder den Kanzler stellt dass sie einfach sehr viele Wirtschaftsreformen anstoßen wird.
00:18:43: Es sind auch Sachen angestoßen worden, aber dass das natürlich ein Koalitionspartner dabei ist, ist glaube ich auch vielen wirtschaftlichen Entscheidern nicht so... Das ist ja nicht die Art wie sie arbeiten.
00:18:55: Sie müssen ja keine Kompromisse schließen oder nicht so viele Kompromissen schließen.
00:18:58: deswegen ist das Unverständnis der Politik gegenüber allgemein auch.
00:19:02: Die Wahl wird schon vorher da und das drückt sich jetzt halt noch stärker aus
00:19:07: Wenn wir mal davon ausgehen.
00:19:10: Du sagst ja, das ist ein Worstcase-Szenario.
00:19:12: Dass du ihn nicht hoffst.
00:19:13: aber die AfD gewinnt zum Beispiel in einem östlichen Bundesland kann alleine die Landesregierung anführen nimmt dann auch Einfluss auf die Bundespolitik zb über den Bundesrat.
00:19:24: Kann man die denn einfach links oder andersrum rechts liegen lassen?
00:19:27: Oder muss man für bestimmte Formen wo man doch auf die Stimmen der Bundesländer angewiesen ist oder anfängt zu zählen Dann doch mal nachfragen?
00:19:36: Ich glaube dass Dieses Worst Case-Szenario, ich zeichne auch über Kunden-Scenarien.
00:19:42: Ich würde da noch einen weiteren Punkt ansetzen nämlich ein linksgeführter Senat in Berlin.
00:19:48: also das halte ich gar nicht für unwahrscheinlich wenn es auf Rechtsruck in Sachsen-Anhalt gibt dass es in Berlin die Gegenreaktionen gibt die ich halt ohne die AfD verharmlosen zu wollen für auch sehr schädlich fürs Bundesland und für Deutschland insgesamt.
00:20:07: Gerade die Linkspartei in Berlin ist etwas anderes als eine pragmatische im Osten.
00:20:12: In dieser Kombination kann man erstmals sagen, dass die Ministerpräsidentkonferenz damit nicht mehr arbeitsfähig ist, weil Sachsen dann den Vorsitz übernehmen wird.
00:20:24: und ich glaube ... Klar, man wird immer Bundesratsmehrheiten finden.
00:20:30: Man wird auch ein Mehrheit für eine Bundespräsidentin oder der Bundespräsidentenwahl finden.
00:20:36: Aber das wird erstmals vieles über den Haufen werfen.
00:20:39: aber ich glaube ignorieren wird einer der Kernkompetenzen sein beziehungsweise mit der Institution Bundesland arbeiten gewisser Weise.
00:20:48: und
00:20:49: machen wir mal einen Cut du bist Arbeitgeber, du kennst also auch die ganze wirtschaftliche Problematik aus eigener Erfahrung.
00:20:57: Es gab gerade das neue PR Ranking wo immer die Umsatz der Löse aufgeschlüsselt sind und auch die Mitarbeiter zahlen.
00:21:04: Da ist mir aufgefallen dass bei reinen von langen Touren doch negative Zahlen sind.
00:21:08: sprich Stellen werden abgebaut.
00:21:10: Bei euch war das jetzt relativ gleich geblieben vielleicht zum Vorjahr.
00:21:15: minus zwei Stellen habe ich da gesehen.
00:21:18: Aber sieht man jetzt auch in der Kreativbranche und in der Ankturwelt diesen KI-Effekt ganz stark?
00:21:23: Oder ist es dann doch eher die Wirtschaftskrise, die bei euch reinhaut.
00:21:27: Das ist ein doppelter Effekt.
00:21:28: also der KI-effekt wird in gewisser Weise da sein und ich glaube man wird eine höhere Produktivität pro Kopf brauchen und auch die KI umarmen und auch stärker mit ihr arbeiten.
00:21:41: aber ich glaube der wirtschaftspolitische Effekt ist größer.
00:21:44: was jetzt für PR-Beratung oder auch für eine Public Affairs Beratung.
00:21:49: Wir haben natürlich nicht nur Public Affairs, sondern verschiedene Disziplinen drin.
00:21:53: Gut ist, dass viele der Aufgaben die man so hat jetzt nicht von der KI gemacht werden können.
00:21:58: Also jetzt ein Politiker von irgendwas überzeugen oder einen Papier was irgendwo noch noch nicht öffentlich ist zu bekommen das kann eine generative KI nicht beziehung pflegen bzw managen.
00:22:10: auf dem Brandbereich und auch im Corporate Bereich passiert.
00:22:12: Das heißt es wird immer die Aufgaben geben weil man muss den technologischen Fortschritt mitgehen und dem Zweifel doch ein Stück produktiver werden.
00:22:20: pro Kopf
00:22:22: Wo siehst du denn konkrete Veränderungen in eurem Business?
00:22:25: Was macht ihr mit KI, was machst du selber mit KI.
00:22:28: Wo disrupiert es wirklich dann grundsätzliche Prozesse?
00:22:32: Weil ihr seid ja auch eine große Werbeholing angegliedert die vielleicht nochmal progressiver ist noch mal mehr.
00:22:38: Das ist eben auch Brauch für Kreativprozesse, für Filme, für Bewegtbild und generell für kreative Leistung aber ganz konkret für eurer Aventur.
00:22:46: wo ist bei euch überall KI drin
00:22:48: In sehr vielen Prozessen?
00:22:50: also ich glaube was das erstes dringendste, was wir gerade machen ist dass man das vertraglich auch noch mal klärt.
00:22:56: Also in meisten Kundenprozessen hat man das wirklich in den Verträgen sagt okay?
00:22:59: Was ist denn möglich mit KI und was nicht?
00:23:03: denn das ist oft eine Lehrstelle die die entsprechend passiert.
00:23:07: Ich glaube Beim Thema Recherche ist es sehr wichtig beim Thema formulieren, beim Thema aber auch Sachen zusammenfinden.
00:23:16: Was wir gerade als große Werberholding haben ... Zugang zu sehr, sehr guten KI-Modellen die auch in der Sandbox sind.
00:23:26: Das heißt das ganze Thema des Datenschutzes ist sehr explizit und gut geregelt.
00:23:34: aber wir sind jetzt gerade dabei unsere gesamte Ablagesysteme so zu verändern dass wir auf das Wissen was wir über die letzten zehn oder fünfzehn Jahre gesammelt haben auch Zugriff haben auf gute Präsentationen.
00:23:46: also da merke ich selbst Es ist Claude ein guter Freund geworden und ein gutter Ansprechpartner, aber es ist immer dann schlecht wenn ich nicht eigene Ideen einbringe.
00:23:59: Also ich glaube am Ende des Tages ohne eigene Idee, eigene Formulierungen wird das sehr fahrt.
00:24:06: Das echte Problem ist, wie bekomme ich das Ausmaß an Ausbildung was unsere Seniors haben bei Berufsanfängern hin.
00:24:15: Also wie bekam ich Berufsanfänger dazu zu lernen und mitzubekommen?
00:24:20: Was ist gute Qualität, was ist schlechte Qualität?
00:24:23: Das wurde früher anhand von manchmal stupider oftmals harter Arbeit erlernt.
00:24:29: Da habe ich auch nicht die Antwort für, aber ich glaube, die willkommen.
00:24:33: Wie kriegen wir diese sehr intelligenten, sehr begabten Nachwuchsleute dazu quasi ihre Erfahrungen zusammen?
00:24:41: Ja, weil man muss ja einen Text dem einen Vorsicht liegen hat, den man redigiert.
00:24:44: Dafür muss man eigentlich... ... auch gewisse Fähigkeiten haben, die natürlich auch auf Erfahrung beruhen und eben auch journalistischer Art sind.
00:24:51: Aber man hat vielleicht gar nicht mehr die Menge an Trainingsmöglichkeiten wie vorher.
00:24:55: Also jetzt sprich hier vorher noch seit hundert oder zweihunderte Meldungen geklappt worden, wahrscheinlich auch Tausende im Journalismus... Und dann kommen irgendwann in die größere Informate.
00:25:04: Also man konnte es eben auch selbst.
00:25:05: Und jetzt muss man natürlich dann Sachen redigieren, die man vielleicht gar nicht so richtig beurteilen
00:25:09: kann.
00:25:10: Wie schafft man das?
00:25:10: Man muss ja eigentlich schon diese Fähigkeit selber haben um sie eben auch da anbenden zu können.
00:25:15: Ja und vor allen Dingen... Man kann das noch nicht simulieren!
00:25:17: Man könnte sich sagen okay wir machen heute ein Trainings-Tag, da schreiben wir mal Meldungen, die nie benutzt werden.
00:25:21: Das ist total künstlich.
00:25:23: Ich glaube dass es müssen praxisnahe Bezüge gefunden werden.
00:25:27: aber ich glaub' auch da ist die Erfahrung durch Anlernen also dass jemand mit KI zusammen, auch schon Text erstellt.
00:25:35: Aber eine Person immer noch im Vier-Augenprinzip sagt okay das ist nicht gut gelaufen und das muss anders gemacht werden.
00:25:42: So kriegt man das besser hin.
00:25:44: Das wird nach wie vor gebraucht
00:25:45: werden.".
00:25:47: Der GPRA Präsident Matthias Wesselmann hat gesagt dass KI des Honorarmodell von Agenturen verändern wird.
00:25:54: Man brecht dir dann Stummensätze und Ähnliches.
00:25:57: Wie siehst du das?
00:25:58: Also verändert sich da was, was man am Ende in Rechnung stellen kann und
00:26:03: muss?".
00:26:03: Ja, das ist ja immer ein Traum auch gewesen von Agenturen.
00:26:06: Dass man nicht mehr nach Stunden abrechnet.
00:26:08: ich glaube dass es halb war Und halb auch nicht.
00:26:14: und die Frage ist, was für die Agenturseite sinnvoll ist.
00:26:17: Denn klar, wenn ich jetzt auf der Seite bin von einer Agentur, die sehr viel Assets reproduziert und wo die KI sehr schnell hingeht, muss man natürlich gucken, was ist denn der Mehrwert um das Geschäftsmodell?
00:26:34: In dem Geschäfts-Modell, was wir haben, ist noch Arbeit, die auch Stunden kostet.
00:26:40: Und das ist nicht unbedingt besser, dass quasi in einen Flatfee reinzusetzen.
00:26:46: Ich nehme mal ein Beispiel.
00:26:48: Wir mussten neulich was Verkehrspolitisches machen und ich musste das auch gegenüber den Stakeholders vortragen.
00:26:56: Da muss ich aber fünf ... Stunden einplanen, um den Gesetzestext zu lesen.
00:27:00: Um die Position des Kunden zu lesern und was zu verstehen und nachzufragen.
00:27:04: Das ist noch eine Hürde, die da ist und vielleicht auch gut ist weil KI nicht übernehmen kann.
00:27:10: für uns ist dass wir Sachen verstehen das wie die sachen selbst lesen verarbeiten verstehen Und nachher auch rüber geben.
00:27:17: denn unser job als PR oder publiker fests berater ist nach wie vor andere menschen zu überzeugen.
00:27:21: und wenn ich etwas nicht verstehe und nur halb durch KI Rezipiere und mir in die zeit nicht davon nehmen, da kann ich auch nicht überzeugend vortragen.
00:27:29: Und das wird glaube ich so bleiben.
00:27:31: und gut vielleicht haben wir irgendwelche Chips für die Gehirne, die mich dann auch die Sachen schneller verstehen lassen.
00:27:36: aber so ein Excerpt dass wenn ich dann wirklich hart gechallengt werde von dem Politiker und nicht verstehe wovon ich rede, dann wird es schwer.
00:27:45: Wie hast du in den Diskussionen verfolgt, um KI-Elemente in Reden von Politikern?
00:27:50: Der Bundesdigitaminister wurde dabei entdeckt oder entlarvte wie er KI in redenverwendet hat.
00:27:57: Genauso Gastbeiträge wurden... wurden analysiert und eben auch von Mario Vogt, dem thuringischen Ministerpräsidenten, wo das entdeckt.
00:28:05: Genau so haben Journalisten KI offenkundliche benutzt.
00:28:08: was ich jetzt benutzen finde ich eigentlich relativ normal.
00:28:10: in dem Falle war es hier mal vom Tagesspiegel eine Edelfederbe den ich mir gefragt habe du kannst dir ja die Themen aussuchen Du hast Zeit ohne Ende dass entsprechend sie formulieren weil niemand sagt ihr dass du etwas machen musst.
00:28:22: Ich hätte sehr gewundert dass gerade da gerade in dem fall vom tagesspiegel Kastorf KI so verwendet hat.
00:28:29: Aber wie hast du diese Diskussion verwendet?
00:28:31: Also ich habe im Kommentar geschrieben, tatsächlich wenn die Qualität durch KI schlechter wird dann ist das nicht der richtige Weg.
00:28:37: Ja... Ich finde die Diskussionen in gewisser Weise lächerlich und auch altmodisch weil am Ende des Tages werden wir alle damit arbeiten.
00:28:47: Die Frage ist, wie wir damit arbeiten.
00:28:48: und also wenn der Digitalminister nicht mit KI arbeitet, dann wäre er nicht.
00:28:55: Da kommt es drauf an, also am Ende kommt es darauf an in solchen großen Apparaten, da gibt es ja Reden-Schreiber.
00:29:01: Also wenn die KI schlechter ist als ein schlechter Redenschreiber dann haben wir den Problem.
00:29:05: Aber ein schlechter Redenschreiber hat auch schon mal plagiiert und hat auch einmal Zitate falsch rausgesucht.
00:29:12: Und das heißt die Qualitätssicherungssysteme angefangen vom Hauptredenschreibe von der Abteilungsleitung bis hin zum Politiker selbst müssen funktionieren.
00:29:22: aber die Nutzung von KI sehe ich jetzt nicht anders.
00:29:25: also dann heißt der Redeschreiber halt Claude Nachnamen suchen wir uns noch aus.
00:29:30: Aber das bei Journalisten, ja man muss glaube ich auch damit recherchieren.
00:29:36: Ich glaub ein Hauptunterschied ist halt da sieht man halt dass der Kommentar beim im Journalismus er ist halt auch als Währung glaube ich ein bisschen vielleicht ein bisschen entwertet, denn das was Journalismus glaube ich gegenüber der KI deutlich besser kann ist neue Informationen rausfinden.
00:29:54: Neue Sachen herausfinden die noch niemand wusste.
00:29:57: also wirklich diese Rechercheleistung Denn es gibt ja schon auch viele Journalisten die viele Kommentare schreiben.
00:30:04: und wo ich mir denke okay, da hättest du einen Prompt auch getan.
00:30:08: Denn ob jemand jetzt klingt wie Herbert Brandtl oder wie Ulf Poschardt?
00:30:14: Ich glaube das kann man gut prompten, wie die beiden schreiben.
00:30:18: Jetzt ist es ja so.
00:30:18: also du hast das kommentiert.
00:30:22: Damals von der Republik hat er sich tatsächlich im Publikum als die Rede gehalten wurde Dadurch, dass KI ja so ein Gewohnheitstäter ist und wenn es eine Stilfigur sehr liebt dann wird die eben auf Biegen und Brechen hier untergebracht.
00:30:38: Da gibt's ganz einschlägige Figuren, die man auch erkennen kann.
00:30:41: Ich hab sie sogar gehört also ich habe nicht mal das lesen müssen und habe dann auch mit KI... Das kann ich jetzt offenlegen, ein Video geschnitten wo ich auf Basis des Transkripts einfach nur die Sekunden aneinander gereiht habe, wo er diese ganz typischen Figuren benutzt hat und am Ende ja dann auch die Rechtfertigung des Ministeriums gesehen mit einer langen Abnahmeschleife, die da angeblich dahinter gestanden hat.
00:31:06: Wenn wir jetzt vertrauter werden damit wie KI arbeitet, wie KI klingt wird das eigentlich eher noch er noch zunehmen.
00:31:14: Siehst du da so ein Backlash dass mehr Leute sagen wie auf LinkedIn ich baue mal hier ein paar Rechtschreibfehler ein?
00:31:21: Damit es nach Mensch klingt.
00:31:22: findest du das sympathisch oder ist das völlig drüber?
00:31:26: Ja, ich fände... Also was ich mir sehr schade finde.
00:31:30: Ich arbeite immer sehr gern mit den Bindestrichen und das gilt ja jetzt auch als KI.
00:31:34: Und sagen wir ordentliche Rechtschreibung ohne Fehler gilt auch als KE, weil sich auch sehr schadet finde, weil ich auch auf der perfektionistischen Seite bin.
00:31:43: also ich werde nicht damit aufhören jetzt quasi zu versuchen möglichst wenig Fehler einzubauen.
00:31:49: aber ich glaube eigene Stimme Wir experimentieren ja alle noch damit.
00:31:56: Aber ich merke, wenn ich selbst vorschreibe... Also wenn ich selber hier drei vier Sätze sage okay in die Richtung geht es oder im Prinzip etwas oder ganzen Text schreibe und sage einmal bitte drüber bügeln und gucken ob das mit der Vorschlage was man sauberer machen kann, dass ist fast schon wie ein guter Lector.
00:32:12: Und aber das ist dann auch nicht richtig effektiv.
00:32:15: Effektiver ist, eigene Sätze rein.
00:32:19: Wenn ich quasi nur schreibe, schreibt mir ein Text darüber dann wird es richtig schrott.
00:32:22: Schreibt mir einen Text darüber.
00:32:23: aber wenn nicht wirklich... Das heißt ich habe immer noch Hoffnung dass die geistige Leistung ein Ergebnis hervorbringt.
00:32:30: Könnte das ein Thema in Wahl kämpfen werden?
00:32:32: Sprich das ist dann auch so wie NIV Plagiatsjäger, KI Jäger gibt, die an IV Reden analysieren und man kann natürlich sich bestimmte wichtige Themen raussuchen und dann gucken okay wurden da bestimmte Stichworter verwendet und SKI da drin und nachher Wie es jetzt auch ein bisschen passiert ist, ehrlicherweise bei einzelnen Politikern.
00:32:50: Man kann dann eigentlich ja jeden ein bisschen bloßstellen und erst mal ein bisschen negative Presse bescheren.
00:32:54: Könnte das so ein Thema werden?
00:32:56: Ganz bestimmt!
00:32:57: Also wenn's irgendeine Möglichkeit gibt Leute bloßzustellen wird das genutzt werden.
00:33:01: Das ist auch so eine mediale Realität.
00:33:06: aber ich glaube da gehört auch... Da muss man wirklich dagegen halten ... den Arbeitsalltag und wird noch stärker in den ArbeitsAlltag reingehen.
00:33:17: Und ich glaube dieses, dass ein Mensch dazwischen ist oder ein Mensch das auch quasi abnimmt... ...und so.
00:33:24: Das glaub' ich wird wichtig sein.
00:33:25: Ich hab auch mehrere Journalisten gelesen.
00:33:27: auf Social Media gesagt haben,... ..."Oh!
00:33:29: Ich habe meinen Text, den ich hundertprozent selbst geschrieben habe hier reingestellt...".
00:33:33: ...und dann wurde die Software sagt es ist achtzig Prozent KI.
00:33:38: Gut man könnte sich fragen oh schreibe ich jetzt so standardig, E-Klinge.
00:33:44: Insofern, ich glaube das wird ein ewig langer Streitfeld sein.
00:33:47: aber ich glaub dass dieses puristische was der Spiegel jetzt neulich gesagt hat also ausgerechnet mit Renuzius und so klar die Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist und den modernen Arbeiten sinnvoll oder auch wenn ich sage der Autor kommt eine andere Rolle zu.
00:34:07: Der muss die Autorenschaft beglaubigen und auch die Ideen dahinter beglaubigend hat.
00:34:13: Man muss natürlich auch offenlegen können.
00:34:15: Auch überprüfbar sein dass man sagt okay aber gleichzeitig... ...ich glaube schon, dass man in Zeiten aller der KI einen gewissen Autoren schafft haben kann und ein gewisse Originalität auch haben kann.
00:34:25: Deutschland wird ja immer diverser.
00:34:28: Wir haben jetzt eine Jugend, die auch oder jüngere Demografien wo es ja auch immer mehr zugezogen gibt oder auch die deutsche Sprache jetzt nicht perfekt ist aber auch Arbeitsumfelder wo das Englische dann auch immer wichtiger wird.
00:34:43: Jetzt wirbt Deutschland wegen des demografischen Wandels auch im Talente auf der ganzen Welt.
00:34:47: und zuletzt durch eure Mutter Publizist, halt ihr ja auch international aufgestellt.
00:34:52: Was mich interessieren würde ist... Ihr habt ja ein bisschen längere Erfahrungen dadurch wie man internationale Teams managed.
00:34:59: Wie funktioniert das?
00:35:00: Wie profitiert man auch davon dass man da unterschiedliche Sprachen in den Teams hat und gerade jetzt aber auch in Berlin-Mitte?
00:35:08: wie wichtig bleibt trotzdem die deutsche Sprache?
00:35:12: Sag mal unsere eigene Agentur bei MSL sind wir schon sehr deutschsprachig, weil damals wir Medien gegenüber und Influencern aber auch der Politik gegenüber die Sachen sehr klar formulieren müssen.
00:35:26: Wir sind im Zweifel Deutsch-Englisch, weil man die Sachen auch auf Englisch durchdenken muss oder auch in irgendwelche konzernen reporten muss.
00:35:34: deswegen ist das jetzt gar nicht so.
00:35:36: also ich schreibe alle rundmäßig auf Deutsch und wenn es gibt einzelne jetzt nicht so viel Deutsch sprechen habe ich erwarte dass es verstanden wird und dass man sich die Mühe gibt.
00:35:46: Ich sehe das bei anderen Agenturen, wo es über globale Themen geht und dann ist es egal ob die Leute aus Uzbekistan oder aus Kanada kommen.
00:35:55: Da ist ich glaube die Verkehrssprache Englisch sehr... gut in Berlin so Teams zusammenzustellen.
00:36:02: Ich würde dir das Unternehmen davor warnen, dann nur noch auf Englisch zu kommunizieren.
00:36:05: und das sage ich als jemand der eingebürgert ist.
00:36:08: Denn Sprache ist immer noch der wichtigste Schlüssel zur Integration oder der wichtigsten Schlüssel auch dazu dass wir als Land irgendwie zusammen stehen und auch eine deutsche Identität auch herstellen und auch Integration sicherstellen.
00:36:22: und da sind gerade viele internationale Unternehmen zu faul und kommunizieren nur auf Englisch.
00:36:29: Und denken, das ist was Gutes irgendwie nur auf englisch zu kommunizierend?
00:36:33: Ich glaube der Gegenteil ist der Fall.
00:36:34: man muss die Leute auch in eine gewisse Integration zwingen.
00:36:37: Fragt ihr denn den Vorstandsgespräch noch ab wie weit jemand fit ist mit KI zu arbeiten?
00:36:43: also muss man dann irgendwie nachweisen was man alles so kann und ob man Agenten anlegen kann oder Prompten kann wie ein Weltmeister.
00:36:49: Wie reist
00:36:49: man das überhaupt nach?
00:36:50: Weil KI ist ja, auflegt in zum Beispiel eigentlich einen Buzzword und überall ist prompt
00:36:54: usw.,
00:36:55: aber wie kriegt man denn raus dass jemand verantwortungsvoll aber auch schlau strategisch mit KI umgehen kann?
00:37:01: Das ist eine sehr gute Frage!
00:37:03: Die wüsste ich aber... Ich persönlich habe das noch nicht, ich mache tatsächlich jedes letzte Vorstellungsgespräch selbst im Unternehmen Aber die hab' ich noch nicht gefragt Und ich würde mal meine Kolleginnen Kollegen fragen ob sie das auch schon abfragen.
00:37:16: Also ich weiß es nicht.
00:37:17: Aber gleich ein Thema fürs Follow-up.
00:37:18: Absolut!
00:37:19: Zum Schluss hast du einen ultimativen Karriertipp für jemanden, der sich für eine Karriere in Kommunikation und Public Affairs oder und oder Public Affairs interessiert?
00:37:30: Wie geht man das am besten an?
00:37:32: Ja, ich glaube da sind verschiedene Elemente die man braucht.
00:37:34: Also Neugier und das klingt so platt aber es ist auch wirklich so.
00:37:39: viel lesen also viel konsumieren viel einatmen also sei es Personalmeldungen aus der P&K oder eine politische Analyse im Handelsblatt oder einen Podcast vom Economist Aber auf jeden Fall wirklich viel oder vom Kommagazin.
00:37:54: Das habe ich jetzt natürlich auch ein Fehler gemacht, das nicht zu erwähnen aber wirklich viel konsumierend, viel lesen, aber auch rausgehen mit Menschen sprechen, Menschen kennenlernen andere und auch sagen wir eine gewisse Offenheit dafür haben Verbindung herzustellen.
00:38:07: denn das Entscheidende Was man braucht, um auch in der KI-Welt zu bestehen ist mit Menschen umgehen und Urteile fällen zu können.
00:38:17: Und das muss man mit viel Neugier, mit viel Aufnahme von Informationen aber auch mit viel Verbindung und Vernetzung sicher
00:38:23: arbeiten.".
00:38:24: Das sagt Wigan Salazar CEO der Agentur MSL.
00:38:27: Anlässlich auch seines twenty-fünfjährigen Jubiläums hatte er seine Insights mit uns geteilt.
00:38:33: Vielen Dank dafür!
00:38:33: Vielen Dank für das Gespräch.
00:38:34: Danke fürs Gespräch!
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